BattleLore Szenarien

Hier findet Ihr alle offiziellen BattleLore Szenarien. Dies umfasst sowohl die Szenarien der Regelhefte wie auch alle offiziellen Online-Szenarien.

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55A - Überfall aus dem Hinterhalt - 1373 55A - Überfall aus dem Hinterhalt - 1373

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Erstellungsdatum: 24.12.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
Dateigröße: 5.1 MB
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55.jpgHistorische Anmerkung:
Verwegen stand der Troll da und beobachtete uns, als unsere Schlachtreihen aufmarschierten. Er forderte uns geradezu heraus, zu versuchen seine Brücke zu überqueren.
Als der Befehl kam, vorzurücken, um die Brücke zu nehmen und die Kreatur zu besiegen, war es natürlich an uns Zwergen, den Angriff zu führen.

Als wir langsam vorrückten, wurde unsere rechte Flanke von Kobolden angegriffen, während die Wälder vor unserer linken Flanke zum Leben erwachten und die Truppen auf den Hügeln mit einem Pfeilhagel überhäuften. Wir waren in einen verdammten Hinterhalt geraten. Konnte der "Schlächter" nicht sehen, dass wir uns zurückziehen mussten. Aber aus irgendeinem Grund, wurde unser Vormarsch fortgesetzt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich es bis zum Fluss schaffen konnte, als mich etwas traf und niederstreckte.
In dieser Nacht waren die Feuer warm und das Lager totenstill...

54A - Eine zufällige Begegnung - 1373 54A - Eine zufällige Begegnung - 1373

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Erstellungsdatum: 09.12.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
Dateigröße: 5 MB
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trollszenario_54.jpg


Historische Anmerkung:

Ich war an diesem Morgen beim Flusstrupp. Meine Einheit und einige Jungs mit Armbrüsten hatten gerade den Fluss erreicht, als wir eine Kreatur erspähten.
Sie bewegte sich in der Nähe einer alten Holzbrücke und schien uns in dem Nebel des Morgens nicht bemerkt zu haben. Die Armbrüste schicken eine Salve in ihre Richtung. Einige Bolzen müssen wohl ihr Ziel gefunden haben, als die Kreatur einen Schrei los lies, der das ganze Tal weckte. Sie drehte sich um und als sie uns erblickte, begann sie auf uns zu zustürmen.
Die Jungs und ich machten einen Schritt zurück und dabei schienen beide Seiten des Flusses wach zu werden: Englische Truppen kamen über die Hügel auf unsere Front zu und hielten auf die Bogenschützen und Zwergen, unserer rückwärtige Unterstützung, zu. Die Bogenschützen sendeten eine weitere Salve der Kreatur entgegen, doch die kam weiter auf uns zu.

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob der Troll zu diesem Zeitpunkt mit den Engländern verbündet war, aber während des Scharmützels schien es, dass er Spass daran hatte, die Einheiten mit der Schwertlilie auf dem Banner zu zerreißen.

53A - Die Trollbrücke - März 1367 53A - Die Trollbrücke - März 1367

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Erstellungsdatum: 26.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
Dateigröße: 5.31 MB
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Historische Anmerkungen:
Seit drei Tagen kämpfen wir nun erfolgreich gegen Trastámaras Zwerge. In der vergangenen Nacht haben wir aber unsere Stellungen aufgegeben und sind Richtung Fluss gerannt. Dies war nur ein taktischer Schachzug, um die linke Flanke des Bastards mit unseren Hyänenreiters niederrennen zu können.

Währenddessen bringst uns der Troll menschliche Häppchen zurück, bleibt aber meistens für sich alleine. Als er in der Abenddämmerung wieder in Richtung der feindlichen Linien schlich, stand der Troll plötzlich auf. Sichtbar aufgebracht stürzte er sich auf die Feinde, bevor wir ihn zurückhalten konnten. Der Anblick von Zwergen neben seiner alten Steinbrücke sorgte für einen sehr unzufriedenen Troll.

Ergänzung: Epische Siegbedingungen

Bei epischen Abenteuern muss der Spieger in der Regel 7 Fahnen erringen. Außerdem muss das siegreiche Lager mindestens 2 Siegfahnen mehr besitzen als der Gegner (also 7 zu 5, 8 zu 6 usw.), um zu gewinnen. Andernfalls wird die Partie fortgesetzt, bis ein Lager 9 Siegfahnen errungen hat.

52A - Für Troll und Vaterland - März 1367 52A - Für Troll und Vaterland - März 1367

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Erstellungsdatum: 26.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
Dateigröße: 4.77 MB
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Historische Anmerkungen:
In den Wochen vor der Schlacht von Najera marschierte eine Einheit Kobold-Söldner in unser Lager und bot uns ihre Dienste an. Unser Befehlshaber, der Schwarze Prinz, zweifelte an ihrer Loyalität und stellte sie getrennt von unseren Einheiten zusammen mit ihrem Troll auf der äußersten rechten Flanke auf. Meiner Meinung nach wurden sie nur wegen dieses Trolls auf unserer Seite Willkommen geheißen.

Als unsere Einheiten am folgenden Tag in die Schlacht marschierten, verstand ich, warum die Kobolde sich uns anschließen wollten. Hinter den Hügeln konnten wir die Standarten der Zwergensöldner von Du Guesclin sehen, die Seite an Seite mit denen des Bastards Heinrich von Trastámara im Wind wehten...

Ergänzung: Epische Siegbedingungen

Bei epischen Abenteuern muss der Spieger in der Regel 7 Fahnen erringen. Außerdem muss das siegreiche Lager mindestens 2 Siegfahnen mehr besitzen als der Gegner (also 7 zu 5, 8 zu 6 usw.), um zu gewinnen. Andernfalls wird die Partie fortgesetzt, bis ein Lager 9 Siegfahnen errungen hat.

51A - Versuchter Durchbruch - Früher August 1330 51A - Versuchter Durchbruch - Früher August 1330

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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51a_durchbruch.jpgHistorische Anmerkungen:
Nachdem die Außenposten am Fluss übermannt wurden, fielen wir Richtung Sevilla zurück. Nachdem sie sich entschlossen hatten, sich erneut dem Feind zu stellen, versammelten Sir Robert Logan von Restalrig und sein Bruder Sir Walter Logan die schottischen Truppen nahe eines großen, zerstreuten Waldes südöstlich der Stadt.

Die Koboldarmee näherte sich unseren Reihen aus drei kleinen Tälern mit der Absicht, unsere Reihen zu durchbrechen und so durch den Wald und in die dahinter liegende Stadt zu gelangen
.

50A - Der einsame Außenposten - Früher August 1330 50A - Der einsame Außenposten - Früher August 1330

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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50a_aussenposten.jpgHistorische Anmerkungen:
Unser Außenposten wurde während der frühen Morgenstunden angegriffen. Die Anzahl der Feinde war so groß und ihr Anmarsch so eilig, dass die Soldaten nur hastig nach ihren Waffen greifen konnten - es gab keine Zeit mehr dafür, die Rüstungen anzuziehen. Der Angriff war eine komplette Überraschung!

Unsere Rinderreiter behaupteten immer, dass das Gras auf der anderen Seite des Flusses viel grüner sei und hatten ihr Lager im hohen Grass aufgeschlagen. Dieser taktische Fehltritt erwies sich als unser Untergang, da sie uns erst zur Hilfe kamen, nachdem die Kobolde unsere Stellung überrannt hatten.

Glücklicherweise entkam eine unserer Speerträgereinheiten während des Kampfes und warnte nach einem schnellen Marsch die Truppen stromaufwärts.

49A - Die Belagerung der Wachtürme - Früher August 1330 49A - Die Belagerung der Wachtürme - Früher August 1330

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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49a_belagerungwachtuerme.jpgHistorische Anmerkungen:
Ich erzähle Euch eine kurze Geschichte meiner spanischen Abenteuer... Alfonso XI., König von Kastilien, hatte alle fremdländischen Ritter eingeladen, die ihm im Kampf gegen das maurische Königreich von Granada beistehen wollten. So fand ich mich im Frühjahr 1330 in der Begleitung von Sir James Douglas und seinen Landmännern, schottischen Rittern und Soldaten. Wir segelten erst nach Sluys in Flandern und dann südwärts nach Andalusien zu der Stadt Sevilla. Nach unserer Ankunft wurde nahezu die gesamte Kompanie an Bannerherren ausgesandt, die Reihe an Wachtürmen im Süden entlang des Flusses zu verstärken. Auch wenn wir stolze und leidenschaftliche Kämpfer waren, hatten wir niemals genug Männer, um alle Flussübergänge zu bewachen!

Wir hatten damit begonnen, die Wälle der beiden Türme in unserem Abschnitt zu verstärken, als die Kobolde zum ersten Mal gesichtet wurden. Die Bauarbeiten wurden sofort gestoppt und mit Waffen in der Hand warteten wir gespannt auf den anstehenden Angriff. Aber der Feind hielt sich vorerst zurück.

Am Morgen näherte sich der Feind langsam aus den Wäldern, verstärkt durch eine Gruppe von berittenen Kobolden, die den Fluss während der Nacht überquert hatten und sich nun hinter uns befanden. Und während eine kleine Gruppe befreundeter Speerträger am Horizont erschienen, beteten wir, dass der am Vorabend entsandte Laufbursche wesentlich beeindruckendere berittene Verstärkungen bringen würde. Wir würden sie benötigen!

48A - Neville's Cross - 17. Oktober 1346 48A - Neville's Cross - 17. Oktober 1346

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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48a_nevillesx.jpgHistorische Anmerkungen:
Als Philipp VI. im Süden Frankreichs gegen Edward III. kämpfte, drohten die Engländer, mit zusätzlichen Truppen im Norden zu landen und eine zweite Front zu eröffnen. Auf seine drängenden Bitten an König David II., das alte Bündnis zu erneuern und die Engländer an zwei Orten gleichzeitig zu bekämpfen, ließ dieser eine schottische Armee die englische Grenze überschreiten.

Da Edward in Frankreich war, hoffte König David auf einen leichten Marsch durch die nördlichen Sumpfgebiete. Er konnte jedoch nicht wissen, dass der stets vorsichtige Edward Sir Ralph de Neville gebeten hatte, die Schotten im Auge zu behalten. Die englische Armee marschierte als schmale Front zwischen zwei Flüssen in der Nähe von Neville's Cross auf, unweit der Stadt Durham.

Der Earl of Moray führte die schottische Vorhut und stürmte vorwärts, verlief sich jedoch in den Wäldern. So stellte er ein ideales Ziel für die Bogenschützen der Engländer dar. Die Schotten kamen auf der linken Seite gut voran und griffen mit ihren Speeren an, wurden allerdings durch die Ankunft der englischen Kavallerie zurückgedrängt. Dadurch blieb die Einheit des Königs ungeschützt, und David wurde gefangen genommen, gefesselt und in den Londoner Tower gebracht. Bei Einbruch der Dämmerung konnten die Zwerge nicht mehr standhalten und flohen.

47A - Dupplin Moor - 10./11. August 1332 47A - Dupplin Moor - 10./11. August 1332

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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47a_dupplinmoor.jpgHistorische Anmerkungen:
Als Robert the Bruce 1329 starb, wurde ein Kind neuer König. Und wie immer führte das schon bald zu allerhand Schwierigkeiten...

Im Winter 1331 wollte Edward Balliol die Krone Schottlands an sich bringen - angespornt von den Engländern und ihren unglückseligen Verbündeten der Schlacht von Bannockburn sowie deren Anführer Henry Beaumont. So setzte Balliols Armee in Frankreich die Segel und landete am 6. August. Es folgte ein schneller Marsch unter Beaumonts Führung, um den Regenten Schottlands, den Earl of Mar, sowie seine Nordtruppen anzugreifen.

So traten sich die beiden Lager schon bald nach Balliols Landung gegenüber, und die Schotten lachten herzlich über die schwächlichen Männer unter Beaumonts Kommando. Beaumont hatte Sorge, zwischen der bereits deutlich größeren Armee des Earl of Mar und den sich schnell nähernden Truppen des Earl of Dunbar in seinem Rücken eingekeilt zu werden, behielt aber die Ruhe. Im Schutz der Dunkelheit schlichen sich seine Einheiten über den Fluss Earn, um die allzu selbstsicheren und schnarchenden Zwerge im Schlaf zu überraschen.

Die Engländer waren zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen, doch die Zwerge reagierten wütend und verwirrt, dass man sie geweckt hatte. Noch halb schlafend beschuldigten sie sich gegenseitig des Verrats - denn wie sonst hätte es den Engländern gelingen können, sie zu überraschen? Die Zwerge waren so konsterniert, dass selbst ihre Kommandanten, der Earl of Mar und Lord Robert, miteinander stritten, wer nun die Ehre haben sollte, den Angriff gegen die nun ihrerseits verwirrten Engländer zu führen.

Kühl wie ihre Pfeile im Morgentau warteten die englischen Bogenschützen, bis die wütenden Zwerge auf sie losstürzten, und empfingen sie mit einem wahren Hagel aus Pfeilen. Daraufhin brach Chaos aus, und Hunderte von Zwergen flohen... um dann von ihren eigenen Schiltrons-Speeren aufgespießt zu werden. Dupplin Moor wurde zur bittersten schottischen Niederlage seit Falkirk und blieb zahlreichen Zwergen als Schmach ins Gedächtnis gebrannt.

46A - Bannockburn - 23. Juni 1314 46A - Bannockburn - 23. Juni 1314

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
Änderungsdatum: 07.06.2011
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46a_bannockburn.jpgHistorische Anmerkungen:
Die Belagerung der Burg von Stirling hatte 1313 begonnen. Beide Lager konnten sich zu wenige Vorteile verschaffen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Ohne dass sein Bruder Robert davon wusste, schloss Edward Bruce einen Pakt mit dem englischen Kommandanten Sir Philip Mowbray: Wenn bis Mitte des Sommers 1314 kein Entsatzheer eingetroffen wäre, würde dieser die Burg Bruces Herrschaft und Kontrolle übergeben.

Der englische König wollte jedoch die strategisch wichtige Burg halten und diese geplante Befehlsverweigerung nicht hinnehmen. So bereitete er sich auf den Kampf vor. Er plante nicht nur, die Burg von Stirling zu befreien, sondern auch - und das war noch wichtiger - der schottischen Armee ein für alle Mal ein Ende zu bereiten.

Bruce war sich der Torheit seines Bruders wohl bewusst und zog dennoch an der Spitze seiner eigenen Truppen nach Stirling. Während er seine Männer im Schutz der umgebenden Wälder und Hügel aufmarschieren ließ, erreichte sie die englische Vorhut.

Als die englischen Ritter die Schotten bei ihrem Aufmarsch überraschten, müssen sie gedacht haben, die Zwerge seien nicht vorbereitet. Sie senkten ihre Lanzen und griffen an. Doch Bruces Schiltrons waren unbeeindruckt und bereit. Trotz mehrerer Attacken konnten die englischen Ritter sie nicht überwältigen. Edward ließ seine Bogenschützen vorstoßen, doch sie wurden bald von einem unerwarteten Angriff der Zwergen-Kavallerie zurückgeschlagen! Das war zu viel für die Moral der englischen Truppen, die hurtig den Rückzug antraten. Hunderte kamen bei dem Versuch ums Leben, durch den Fluss Bannock schwimmend zu fliehen.

Obwohl weitere zehn Jahre ins Land gehen mussten, bevor die Engländer die schottische Unabhängigkeit formal anerkannten, war Bannockburn die entscheidende Wende im Ersten Schottischen Unabhängigkeitskrieg.

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