BattleLore Szenarien

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40A - Die Schlacht bei Poitiers - 19. September 1356 40A - Die Schlacht bei Poitiers - 19. September 1356

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
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40a_schlachtbeipoirtiers.jpgHistorische Anmerkungen:
Nach seinem großen Ritt durch Südfrankreich wurde Edward, der Schwarze Prinz, schließlich von Johann in die Gegend südwestlich von Poitiers getrieben. Dieser wollte die Niederlage der Franzosen bei Crécy rächen. Edward ließ seine Männer zwischen dem Fluss Miausson und dem Nouaille-Wald aufmarschieren.

Zu Beginn der Schlacht täuschte die linke Flanke der Engländer einen Rückzug vor und löste damit ein ungestümes Vorpreschen der französischen Kavallerie aus. Die Angreifer wurden mit einem Pfeilhagel in Empfang genommen. Dicht hinter den Reitern folgten die französischen Fußtruppen, die jedoch auch nicht in der Lage waren, die Engländer von den Hügeln zu vertreiben. Vielleicht hätten die Attacken der Franzosen den englischen Widerstand brechen können, doch die Kavallerie der Engländer ritt auf die linke Flanke der Franzosen zu und griff hart an. Aus Angst, umzingelt zu werden, versuchte die französische Armee zu fliehen, wurde jedoch besiegt. König Johann geriet in Gefangenschaft.

41A - Die Schlacht bei Cocherel - 16. Mai 1364 41A - Die Schlacht bei Cocherel - 16. Mai 1364

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41a_cocherel.jpgHistorische Anmerkungen:
Die navarrische Armee unter der Führung von Jean de Grailly folgte der üblichen englischen Taktik, nahm eine Verteidigungsposition ein und wartete auf den Angriff der Franzosen.

Bertrand du Guesclin näherte sich und hatte einige frühe Erfolge gegen die englische Abwehr zu verzeichnen. Doch dann befahl er seinen Truppen den Rückzug. Da die Engländer dachten, die französischen Reihen seien in Unordnung geraten, griffen sie von den Hügeln aus an. Doch das hatte du Guesclin vorhergesehen, und so befahl er sofort seiner Reserve-Kavallerie, die linke Flanke der navarrischen Truppen anzugreifen. Diese konnte nicht standhalten und floh.

42A - Die Schlacht bei Patay - 18. Juni 1429 42A - Die Schlacht bei Patay - 18. Juni 1429

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42a_patay.jpgHistorische Anmerkungen:
Die französischen Patrouillen versuchten verstärkt, die Position der Engländer auszuspähen, und durchkämmten die Landschaft entlang einer alten Römerstraße. Zufällig störten sie einen Hirsch auf, der auf ein offenes Feld lief, wo die Engländer sich gerade auf den Kampf vorbereiteten. Die englischen Bogenschützen stießen einen Schlachtruf aus, der die französischen Vorhut auf ihre Anwesenheit aufmerksam machte.

Da nutzte die französische Kavallerie die Gelegenheit, stieß schnell durch den Wald vorwärts und trieb die Engländer in die Enge. Die Wucht des Angriffs wurde durch die Infanterie der Franzosen fortgesetzt, die ebenfalls herbeieilte. Innerhalb weniger Minuten flohen alle Engländer, die ein Pferd zu greifen bekamen, während die englischen Bogenschützen scharenweise niedergemetzelt wurden. Die Franzosen siegten bravourös.

43A - Die Epische Schlacht von Agincourt - 25. Oktober 1415 43A - Die Epische Schlacht von Agincourt - 25. Oktober 1415

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43a_azincourtepisch.jpgHistorische Anmerkungen:
Der Tradition entsprechend traten sich die beiden Armeen am Morgen gegenüber. Jeder wartete auf dene ersten Schritt des Gegners. Schließlich schickte Heinrich V. seine Bogenschützen los und begann, die französischen Linien mit Pfeilen zu beschießen. Die berittenen Soldaten an den Flügeln der englischen Frontlinie griffen an, doch die Pfähle der Bogenschützen brachten ihre Attacke durcheinander. Dann wagte sich die Infanterie der Franzosen trotz des Pfeilhagels vor. Die englischen Ritter waren der ersten Reihe der Franzosen im Nahkampf überlegen. Auch die zweite französische Reihe ereilte dasselbe Schicksal. Und die Soldaten der dritten Reihe flohen angesichts des Massakers kampflos.

Der einzige Erfolg der Franzosen bestand an jenem Tag in einem Ausfall vom Schloss Agincourt aus hinter die englischen Reihen. So erbeuteten sie das Reisegepäck Heinrich V. ...

44A - Stirling Bridge - 11. September 1294 44A - Stirling Bridge - 11. September 1294

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44a_stirlingbridge.jpgHistorische Anmerkungen:
Nach dem vernichtenden Sieg des Earl of Surrey über die Zwergen-Aristokratie bei Dunbar, war John Balliol, der König der Schotten, zur Kapitulation gezwungen und musste seinen Vertrag mit den Franzosen brechen. Die Reputation des Königs hatte bereits schweren Schaden genommen, als König Edward sich selbst als Lord Paramount of Scotland eingesetzt hatte; dadurch war Balliol praktisch zu einem Vasallen in seinem eigenen Land geworden. Unter dieser "Eroberung" seines Landes litt auch sein Ruf, und unter der Bevölkerung machte sich Unzufriedenheit breit. Der Kommentar des englischen König, es sei gut, "Scheiße loszuwerden", war da auch nicht gerade förderlich...

William Wallace war ein erbittert für die Unabhängigkeit kämpfender Unruhestifter, den die Ermordung seiner Geliebten durch einen englischen Sheriff zur Raserei gebracht hatte. So führte er schon bald Angriffe gegen die englischen Besatzer. Zusammen mit seinem Gefährten De Moray und Banden gleichgesinnter Patrioten bezogen die schottischen Zwerge Position oberhalb der Abtei Craig auf der anderen Seite des Flusses Forth in der Nähe der Burg von Stirling.

Die Engländer wurden von dem etwas zu siegesgewissen Surrey angeführt, näherten sich von Süden und begannen, die Brücke von Stirling zu überqueren, als die Zwerge die Hänge herabstürzten. Da sich die Hälfte der englischen Truppen noch auf der anderen Seite des Flusses befand, waren die Engländer bald vernichtend geschlagen. Die Überreste ihrer Armee floh schleunigst Richtung Berwick.

Die Nachricht von Wallaces Sieg verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den selbstgefälligen Adeligen der Zwerge und weckte aufs Neue ihr Nationalgefühl sowie ihr tiefes Misstrauen gegenüber den Engländern. Im März des folgenden Jahres wurde Wallace zum Ritter geschlagen und zum alleinigen Reichsverweser Schottlands ernannt.

45A - Falkirk - 22. Juli 1298 45A - Falkirk - 22. Juli 1298

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45a_falkirk.jpgHistorische Anmerkungen:
Doch Wallaces Sieg sollte nicht von langer Dauer sein...

Nachdem König Edward von Surreys Niederlage bei Stirling und Wallaces weiteren Angriffen in Nordengland gehört hatte, handelte er eiligst eine Waffenruhe mit Philipp dem Schönen von Frankreich aus, kehrte aus Flandern zurück und landete mit seinen Truppen im Norden. Er bestellte die Adeligen der Zwerge nach York - doch keiner der vertrauten Stammesführer erschien an seiner Seite. Da erkannte Edward, dass Wallace die Stimmung in Schottland massiv beeinflusst hatte, und begann, sich auf den Krieg vorzubereiten. Im Sommer 1298 trafen die beiden schließlich bei Falkirk aufeinander.

Das Rückgrad von Wallaces Armee waren seine heute legendären Schiltrons - ein beängstigend dichter, undurchdringlicher Wald aus Speeren. Dazwischen standen Bogenschützen. Voller Zuversicht wartete Wallace ab...

Die ersten englischen Reihen erschienen schon bald und hatten mit dem morastigen Boden zu kämpfen, bevor Edward seine Armee vollständig aufmarschieren lassen konnte. Die englische Kavallerie wurde von den schottischen Bogenschützen unter Beschuss genommen und wich nach links aus, wo sie festeren Untergrund vorfand. Dann schloss sie ihre Reihen und griff an. Der Anblick der auf sie gerichteten Lanzen war zuviel für die Kavallerie der Zwerge, und sie nahm schnell Reißaus. Wallaces Bogenschützen erlitten eine schlimme Niederlage. Vielen von ihnen wurden mit ihren Zwergen-Verbündeten gefangen genommen und von den Ritterlanzen aufgespießt. Doch die Schiltrons hielten stand!

Da keine feindlichen Pferde oder Bogenschütze mehr vorhanden waren, um seine Truppen aufzuhalten, ließ Edward seine Bogenschützen angreifen. So ging ein Hagel tödlicher Pfeile auf Wallaces Formation nieder. Die tapferen Zwerge konnten es mit dieser geballten Angriffskraft nicht aufnehmen, und als Edward auch noch seine Kavallerie vorrücken ließ, wüteten seine Ritter rücksichtslos auf dem Schlachtfeld und metzelten die Überlebenden nieder.

46A - Bannockburn - 23. Juni 1314 46A - Bannockburn - 23. Juni 1314

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46a_bannockburn.jpgHistorische Anmerkungen:
Die Belagerung der Burg von Stirling hatte 1313 begonnen. Beide Lager konnten sich zu wenige Vorteile verschaffen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Ohne dass sein Bruder Robert davon wusste, schloss Edward Bruce einen Pakt mit dem englischen Kommandanten Sir Philip Mowbray: Wenn bis Mitte des Sommers 1314 kein Entsatzheer eingetroffen wäre, würde dieser die Burg Bruces Herrschaft und Kontrolle übergeben.

Der englische König wollte jedoch die strategisch wichtige Burg halten und diese geplante Befehlsverweigerung nicht hinnehmen. So bereitete er sich auf den Kampf vor. Er plante nicht nur, die Burg von Stirling zu befreien, sondern auch - und das war noch wichtiger - der schottischen Armee ein für alle Mal ein Ende zu bereiten.

Bruce war sich der Torheit seines Bruders wohl bewusst und zog dennoch an der Spitze seiner eigenen Truppen nach Stirling. Während er seine Männer im Schutz der umgebenden Wälder und Hügel aufmarschieren ließ, erreichte sie die englische Vorhut.

Als die englischen Ritter die Schotten bei ihrem Aufmarsch überraschten, müssen sie gedacht haben, die Zwerge seien nicht vorbereitet. Sie senkten ihre Lanzen und griffen an. Doch Bruces Schiltrons waren unbeeindruckt und bereit. Trotz mehrerer Attacken konnten die englischen Ritter sie nicht überwältigen. Edward ließ seine Bogenschützen vorstoßen, doch sie wurden bald von einem unerwarteten Angriff der Zwergen-Kavallerie zurückgeschlagen! Das war zu viel für die Moral der englischen Truppen, die hurtig den Rückzug antraten. Hunderte kamen bei dem Versuch ums Leben, durch den Fluss Bannock schwimmend zu fliehen.

Obwohl weitere zehn Jahre ins Land gehen mussten, bevor die Engländer die schottische Unabhängigkeit formal anerkannten, war Bannockburn die entscheidende Wende im Ersten Schottischen Unabhängigkeitskrieg.

47A - Dupplin Moor - 10./11. August 1332 47A - Dupplin Moor - 10./11. August 1332

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Erstellungsdatum: 14.10.2008
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47a_dupplinmoor.jpgHistorische Anmerkungen:
Als Robert the Bruce 1329 starb, wurde ein Kind neuer König. Und wie immer führte das schon bald zu allerhand Schwierigkeiten...

Im Winter 1331 wollte Edward Balliol die Krone Schottlands an sich bringen - angespornt von den Engländern und ihren unglückseligen Verbündeten der Schlacht von Bannockburn sowie deren Anführer Henry Beaumont. So setzte Balliols Armee in Frankreich die Segel und landete am 6. August. Es folgte ein schneller Marsch unter Beaumonts Führung, um den Regenten Schottlands, den Earl of Mar, sowie seine Nordtruppen anzugreifen.

So traten sich die beiden Lager schon bald nach Balliols Landung gegenüber, und die Schotten lachten herzlich über die schwächlichen Männer unter Beaumonts Kommando. Beaumont hatte Sorge, zwischen der bereits deutlich größeren Armee des Earl of Mar und den sich schnell nähernden Truppen des Earl of Dunbar in seinem Rücken eingekeilt zu werden, behielt aber die Ruhe. Im Schutz der Dunkelheit schlichen sich seine Einheiten über den Fluss Earn, um die allzu selbstsicheren und schnarchenden Zwerge im Schlaf zu überraschen.

Die Engländer waren zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen, doch die Zwerge reagierten wütend und verwirrt, dass man sie geweckt hatte. Noch halb schlafend beschuldigten sie sich gegenseitig des Verrats - denn wie sonst hätte es den Engländern gelingen können, sie zu überraschen? Die Zwerge waren so konsterniert, dass selbst ihre Kommandanten, der Earl of Mar und Lord Robert, miteinander stritten, wer nun die Ehre haben sollte, den Angriff gegen die nun ihrerseits verwirrten Engländer zu führen.

Kühl wie ihre Pfeile im Morgentau warteten die englischen Bogenschützen, bis die wütenden Zwerge auf sie losstürzten, und empfingen sie mit einem wahren Hagel aus Pfeilen. Daraufhin brach Chaos aus, und Hunderte von Zwergen flohen... um dann von ihren eigenen Schiltrons-Speeren aufgespießt zu werden. Dupplin Moor wurde zur bittersten schottischen Niederlage seit Falkirk und blieb zahlreichen Zwergen als Schmach ins Gedächtnis gebrannt.

48A - Neville's Cross - 17. Oktober 1346 48A - Neville's Cross - 17. Oktober 1346

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48a_nevillesx.jpgHistorische Anmerkungen:
Als Philipp VI. im Süden Frankreichs gegen Edward III. kämpfte, drohten die Engländer, mit zusätzlichen Truppen im Norden zu landen und eine zweite Front zu eröffnen. Auf seine drängenden Bitten an König David II., das alte Bündnis zu erneuern und die Engländer an zwei Orten gleichzeitig zu bekämpfen, ließ dieser eine schottische Armee die englische Grenze überschreiten.

Da Edward in Frankreich war, hoffte König David auf einen leichten Marsch durch die nördlichen Sumpfgebiete. Er konnte jedoch nicht wissen, dass der stets vorsichtige Edward Sir Ralph de Neville gebeten hatte, die Schotten im Auge zu behalten. Die englische Armee marschierte als schmale Front zwischen zwei Flüssen in der Nähe von Neville's Cross auf, unweit der Stadt Durham.

Der Earl of Moray führte die schottische Vorhut und stürmte vorwärts, verlief sich jedoch in den Wäldern. So stellte er ein ideales Ziel für die Bogenschützen der Engländer dar. Die Schotten kamen auf der linken Seite gut voran und griffen mit ihren Speeren an, wurden allerdings durch die Ankunft der englischen Kavallerie zurückgedrängt. Dadurch blieb die Einheit des Königs ungeschützt, und David wurde gefangen genommen, gefesselt und in den Londoner Tower gebracht. Bei Einbruch der Dämmerung konnten die Zwerge nicht mehr standhalten und flohen.

49A - Die Belagerung der Wachtürme - Früher August 1330 49A - Die Belagerung der Wachtürme - Früher August 1330

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49a_belagerungwachtuerme.jpgHistorische Anmerkungen:
Ich erzähle Euch eine kurze Geschichte meiner spanischen Abenteuer... Alfonso XI., König von Kastilien, hatte alle fremdländischen Ritter eingeladen, die ihm im Kampf gegen das maurische Königreich von Granada beistehen wollten. So fand ich mich im Frühjahr 1330 in der Begleitung von Sir James Douglas und seinen Landmännern, schottischen Rittern und Soldaten. Wir segelten erst nach Sluys in Flandern und dann südwärts nach Andalusien zu der Stadt Sevilla. Nach unserer Ankunft wurde nahezu die gesamte Kompanie an Bannerherren ausgesandt, die Reihe an Wachtürmen im Süden entlang des Flusses zu verstärken. Auch wenn wir stolze und leidenschaftliche Kämpfer waren, hatten wir niemals genug Männer, um alle Flussübergänge zu bewachen!

Wir hatten damit begonnen, die Wälle der beiden Türme in unserem Abschnitt zu verstärken, als die Kobolde zum ersten Mal gesichtet wurden. Die Bauarbeiten wurden sofort gestoppt und mit Waffen in der Hand warteten wir gespannt auf den anstehenden Angriff. Aber der Feind hielt sich vorerst zurück.

Am Morgen näherte sich der Feind langsam aus den Wäldern, verstärkt durch eine Gruppe von berittenen Kobolden, die den Fluss während der Nacht überquert hatten und sich nun hinter uns befanden. Und während eine kleine Gruppe befreundeter Speerträger am Horizont erschienen, beteten wir, dass der am Vorabend entsandte Laufbursche wesentlich beeindruckendere berittene Verstärkungen bringen würde. Wir würden sie benötigen!

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